http://www.klumpfuss-feuerkinder.de

Willkommen auf der Homepage Klumpfuss-Feuerkinder der Kinderhilfe Tansania
PDF Drucken E-Mail

Tansania zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. In den küstenfernen Regionen im Landesinneren ist die Infrastruktur besonders schwach ausgeprägt. Deshalb ist auch die medizinische Grundversorgung für das Land selbst ein schier unlösbares Problem.
Die meisten Menschen in Tansania leben unter der Armutsgrenze. Sie kochen in ihren Hütten an offenen Feuerstellen. Nicht wenige Kleinkinder krabbeln unbeaufsichtigt in diese Feuerstellen und ziehen sich oft schreckliche Brandwunden zu.
Die Folgen sind großflächige und entstellende Narbenbildungen, die zu schweren Gelenkversteifungen führen.

 
PDF Drucken E-Mail

Monika Blaser und ihr Mann Horst aus Bad Waldsee engagieren sich seit 1998 für Feuer- und Klumpfußkinder in Tansania. Sie kümmern sich um sogenannte "handicapped children" aus den ärmsten Familien und sorgen mittels Spendengelder für den Transport der Kinder aus den südwestlichen Buschregionen in das 960 km entfernte Nkoaranga Hospital. Operative Behandlungen von angeborenen Klumpfüßen, sowie schwere Knochenverbiegungen durch Mangel- oder Fehlernährung (Vitamin-D-Mangel, Fluorese) und an unzähligen Verbrennungsopfern durch Ofenbrand, Buschbrand, Petroleumbrand, Feuergruben etc. werden im Hospital Nkoaranga am Fuße des Mount Meru von einem Ärzteteam aus dem Krankenhaus Rummelsberg mit niedergelassenen Ärzten durchgeführt.

 
PDF Drucken E-Mail

Auf Initiative und mit Unterstützung der dort seit vielen Jahren tätigen Monika und Horst Blaser kommen in das Hospital Tosamaganga bei Iringa zu den INTERPLAST-Einsätzen alljährlich Patienten aus ganz Tansania und von den Inseln Sansibar und Pempa. Diese sind meistens mittellos und nehmen zum Teil mehrtägige Fußmärsche auf sich.
Bei den alljährlich durchgeführten Einsätzen werden ca. 300 Patienten ambulant versorgt und über 100 Operationen durchgeführt. Allerdings ist das INTERPLAST-OP-Team hier auf dem gesamten Gebiet der Chirugie einschließlich der Notfallversorgung tätig, da es vor Ort kaum einheimische Chirurgen gibt.
Gesichtsfehlbildungen, schwere Verbrennungsnarben, Kiefer-, Lippen- und Gaumenspalten, Handfehlbildungen, Tumore der Haut und des Kopfes und alle Erkrankungen, die in das Fachgebiet der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie fallen, stehen auf dem OP-Programm.
Sämtliche Operationen der obengenannten OP-Teams werden während des Urlaubs kostenlos durchgeführt. Die Vor- und Nachsorge der Patienten findet jeweils in der Krankenstation der Missionsstation Ifunda statt.

 
PDF Drucken E-Mail

Hilfe die ankommt!